Herzlich Willkommen bei der FBG Nürnberger Land w.V.

Mit unseren umfassenden Angeboten möchten wir alle Waldbesitzer in unserem Landkreis ansprechen. Unser Fokus liegt in der fachlichen und praktischen Unterstützung bei der Waldbewirtschaftung, der Holzvermarktung und der Energiegewinnung aus Holz.


Waldprämie 2.0

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

nach der Bundeswaldprämie aus 2020/2021 plant das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) ein neues Förderinstrument zur „Honorierung der Ökosystemleistung des Waldes und von klimaangepasstem Waldmanagement“ und speist sich durch Einnahmen von CO2-Emittenten.

Noch im September soll Antragsbeginn sein. Daher informieren wir Sie auch außerplanmäßig, weil es so extrem kurzfristig bekanntgegeben wurde.

Gegenstand der Förderung ist die nachgewiesene Einhaltung von übergesetzlichen und über den Standards der Zertifizierungssysteme PEFC und FSC hinausgehende Kriterien für ein klimaangepasstes Waldmanagement mit dem Ziel, Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, nachhaltig und naturnah zu bewirtschaften und gegen die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen.

Die entsprechende Richtlinie soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden; zeitgleich startet dann ein Online-Antragsverfahren bei der FNR (Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe).

Wir möchten Sie über die wesentlichen geplanten Eckpunkte der Prämie informieren, soweit sie uns bereits bekannt sind, dazu erhalten Sie in Kürze einen Brief von uns. Näheres können Sie bereits hier lesen.


Grundsteuerreform – Auswirkung auf den Forst

Aufgrund der Entscheidung des BVerfG vom 10.04.2018 musste die Grundsteuer reformiert werden. Es verbleibt auch nach der Novellierung der Gesetzesvorschriften beim dreistufigen Verfahren. Zunächst wird durch die Einreichung der Grundsteuererklärung beim Finanzamt ein Grundsteuerwert ermittelt. Dieser Grundsteuerwert wird mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Steuermesszahl multipliziert, sodass sich ein Grundsteuermessbetrag errechnet. Der Messbetrag stellt die Bemessungsgrundlage für die jeweilige Gemeinde dar, welche anhand Ihres individuell festgelegten Hebesatzes die Grundsteuer festsetzt. Als Bewertungsstichtag gelten die Verhältnisse zum 01.01.2022. Anwendung findet die
Neuregelung im Rahmen von „neuen“ Grundsteuerbescheiden ab dem 01.01.2025. Im Wesentlichen wird bei der Bewertung nach zwei Vermögensarten, nämlich dem Grundvermögen (bspw. Wohnhaus, unbebauter Bauplatz) und dem land- und forstwirtschaftlichen Vermögen unterschieden. Daraus resultiert im Bereich des Grundvermögens die Grundsteuer B und aus dem land- und forstwirtschaftlichen Vermögen die Grundsteuer A. Im Rahmen der so genannten wirtschaftlichen Einheit „Land- und Forstwirtschaft“ ist somit auch der Forst an sich betroffen, der nach dem Ertragswert bewertet wird. Wie die Bewertung des Bereiches „Forst“ künftig zu erfolgen hat erläutert Ihnen Herr Adler, Steuerberater der Treukontax Steuerberatungsgesellschaft mbH/ BBV – Steuerberatung für Land- und Forstwirtschaft GmbH aus Neumarkt in folgendem Artikel: Artikel Grundsteuer Treukontax

Weitere Informationen zum Thema „Grundsteuerreform“ finden Sie hier: 04_Artikel Grundsteuerreform