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Wissenswertes



 


Informative Merkblätter der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft:

 

Startet den Datei-DownloadLagerung von Hackschnitzeln

 

Startet den Datei-DownloadBereitstellung von Hackschnitzeln

 

Startet den Datei-DownloadScheitholz - Aufarbeitung und Lagerung 

 

 


Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung

  

 

 

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) bietet ab 01.01.2016 allen Mitgliedern, im Rahmen eines Sammelvertrages über die Versicherungsstelle Deutscher Wald, die Möglichkeit einer Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung zu günstigen Konditionen beizutreten. Aus rechtlichen Gründen muss die Abwicklung über unsere Tochtergesellschaft, die Forstservicegesellschaft (FSG) laufen. Diese übernimmt die treuhänderische Verwaltung des Sammelvertrages. Versichert gelten die dem Sammelvertrag beigetretenen Mitglieder. Risikoträger ist die AXA Versicherung AG.

 

Als Waldbesitzer sind Sie in der Verantwortung, z. B. wenn Dritten bei Forstarbeiten oder auf Waldwegen etwas passiert.

Beispielsweise könnten Ersatzansprüche aus einer Verletzung der Verkehrssicherungspflicht geltend gemacht werden. Oder es ergeben sich Haftpflichtansprüche aufgrund des Einsatzes von nicht zulassungs- und nicht versicherungspflichtigen Arbeitsmaschinen, Anhängern oder sonstigen Geräten.

 

Mit einer entsprechenden Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung sind sie hierzu abgesichert.

 

Was bietet eine Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung?

Eine Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung bietet Versicherungsschutz für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden). Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach der Größe Ihrer forstlichen Fläche.

Was ist versichert?

- Versicherungsschutz bei Schadenersatz- und Haftpflichtansprüchen

- Versichert sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden

 

Versicherungsumfang?

Die Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung bietet Versicherungsschutz bis zu 3 Mio. EUR für Personen- und sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden).

 

Leistungen?

Die Versicherungsstelle Deutscher Wald prüft in einem Schadenfall, ob der Versicherungsnehmer haftpflichtig ist, leistet eine Entschädigung oder wehrt einen Anspruch auch ab.

 

Kosten?

Die Kosten richten sich nach der Größe der Waldfläche und liegen bei jährlich

1,25 Euro/ha inkl. 19% Versicherungssteuer + 20 Euro inkl. 19% UST Grund- und Verwaltungskosten.

 

Wie kann ich eine unter günstigen Konditionen angebotene Waldbesitzer-Haftpflichtversicherung abschließen?

Sie müssen Mitglied bei der FBG sein. Nur Ihre bei der FBG deklarierte Fläche kann im Rahmen eines Sammelvertrages über die Versicherungsstelle Deutscher Wald versichert werden. Ein Beitritt ist immer vierteljährig möglich.

 

Die für Sie auf unserer Internetseite zusammengestellte Urteilssammlung und Fragen zum Haftpflichtrisiko bei Waldbesitzern verdeutlicht die Notwendigkeit einer speziell auf Ihre Risiken abgestimmten Versicherungslösung. Hier bietet die Haftpflichtversicherung für private Waldbesitzer entsprechenden Schutz: mit Leistungen im Schadenfall – oder mit der Abwehr unberechtigter Ansprüche.

  

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Sollten Sie Interesse an einer Sammel-Haftpflichtversicherung haben, melden Sie sich bitte bei uns in der Geschäftsstelle unter 09151/822350. 

 

 

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FFH-Gebiete im Nürnberger Land    - Natura 2000 -

 

 

Natura 2000 ist ein länderübergreifendes Netz europaweit bedeutsamer Lebensraumtypen sowie von Vorkommen besonders schützenswerter Tier- und Pflanzenarten. Trittsteine dieses Netzes sind die Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) und die Vogelschutzgebiete (SPA).

  

Nähere Informationen erhalten Sie hier: FFH-Gebiete (bitte anklicken)

 

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Begründung von Waldbeständen durch Pflanzung

 

 

Überall, wo die Begründung einer neuen Waldgeneration über Naturverjüngung möglich ist, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen. Naturverjüngung ist eindeutig die kostengünstigste Methode: wenn der Wildbestand passt, bekommen Sie Ihre neue Waldgeneration zum Nulltarif. Über Naturverjüngung bekommen Sie aber in aller Regel auch die wertvolleren und stabileren Bestände. Wie man einen Waldbestand zielgerichtet natürlich verjüngt, zeigt Ihnen im Rahmen der Forstlichen Beratung gerne und kostenfrei Ihr staatlicher Revierleiter. Für Naturverjüngung können Sie außerdem in vielen Fällen auch eine finanzielle Förderung nach dem WaldFöP erhalten (selbst wenn Ihnen überhaupt keine Kosten entstehen!).

 

Aber nicht immer und überall ist Naturverjüngung möglich. Insbesondere bei größeren Kahlflächen, z. B. nach Käferfraß, oder bei Erstaufforstungen sind Sie auf eine Bestandsbegründung durch Pflanzung angewiesen.

 

Die lange Zeit praktizierte Winkelpflanzung hat sich für fast alle Pflanzensortimente als ungünstig bis schädlich erwiesen, denn in ihrer Folge kommt es häufig zu starken und irreversiblen Deformationen des Wurzelwerks der Bäume. Wuchsleistung und vor allem Standfestigkeit werden damit über die ganze Lebenszeit hinweg deutlich vermindert. 

Lediglich für kleine Fichten-Sortimente bis max. 25-50 cm Sprosslänge sollte sie noch angewandt werden.

Für alle anderen Pflanzensortimente empfehlen wir zwei neuere Pflanzverfahren:

  • bei lockeren Böden mit wenig Steinen und nur wenig oberflächlichem Wurzelwerk: die Pflanzung mit dem Hohlspaten
  • für bindige und/oder steinige Böden und bei viel oberflächlichem Wurzelwerk: das Rhodener Pflanzverfahren mit der sog. Rhodener Haue, auch als „Hartmannhaue“ bekannt.

 

Für beide Verfahren hat das Bildungszentrum Laubau der Bayer. Staatsforsten eine sehr eingängige Ausführungsanweisung gestaltet:

 

Startet den Datei-DownloadPflanzanleitung Rhodener – und Hohlspatenverfahren

 

 


 

 

 



Wissenswertes zur Douglasie:

Startet den Datei-Download bitte öffnen!